notausgang

wenn schatten

nach mir greifen

das unglück

meinen alltag flutet

wenn ungebetene kräfte

mich nach unten

ziehen

und mir scheinbar

so gar nichts

wohl gesonnen

 

dann

hole ich tief luft

und tauche tiefer

bis ganz weit unten

denn dort

ist des strömungs kraft

interessanterweise äußerst

schwach

von dort ziehe ich

weiter

entferne mich vom kern des sogs

um an anderer stelle

aufzusteigen

hier ist

der auftrieb

erstaunlich leicht

und am ende

schwimme ich wieder

obenauf

 

 

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Alltag, Auftrieb, Beobachtung, Gedanken, Gedichte, Gefühle, kämpfen, Kraft, Leben, Leid, Lyrik, Schmerz

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s