sehnsucht

diese nächte

warm und

dicht

erinnern mich

an den süden

in frankreich

so satt

und schwer

die abendbrise

voll intensiver

gerüche

ein zartes kühlen

auf der haut

 

in diesen nächten

fehlt mir

das meer

die weite

das leise wellenschlagen

an dunkle strände

meiner seele

liebster klang

und sand

noch warm

vom tagesglühen

 

der zikaden

rhythmischer gesänge

sehnend

am offnen fenster

in der stadt

trinke ich

dunkelroten wein

autorauschen

türenschlagen

kronkorken klappern

auf asphalt

und

am himmel

ferne

sterne

2 Kommentare

Eingeordnet unter Freundschaft, Gedanken, Gedichte, Gefühle, Großstadt, Leben, Liebe, Lyrik, Meer, Musik, Schmerz, Sehnsucht, Straße

2 Antworten zu “sehnsucht

  1. atmosphärisch ganz wunderbar eingefangen und in Worte gebannt! Da ktiegt man direkt auch Sehnsucht, und zwar unmittelbar… ganz liebe Grüße, Miriam

  2. ich danke dir für deine worte und freue mich, dass dich diese sehnsucht ein wenig angesteckt hat 🙂
    ganz liebe grüße

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