julinacht

klebrig süß

wie warmes karamell

die luft

von warmer sommernacht

schlaflos

nicht endend wollend

und getrieben

lebenslust

den augenblick für immer

krönend

spült auf seltsamen wogen

durch die aufgeheizte

stadt

strömt durch dunkle straßen

hier und da

ein helles lachen

träge schritte

auf schwimmendem asphalt

das klirren von

weingefüllten gläsern

und dazwischen

bellt heiser

ein verlassner hund

 

2 Kommentare

Eingeordnet unter Beobachtung, Gedanken, Gedichte, Gefühle, Großstadt, Leben, Lyrik, Sehnsucht, Straße

2 Antworten zu “julinacht

  1. Ein wunderbares Stimmungsbild ist Dir da gelungen! Es liest sich so lau und buttrig warm wie die Julinacht selbst. Liebe Grüße, Miriam

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