ohne dich

mitternacht

die straßen sind

verschneit

schneeflocken

auf meinem gesicht

der lärm der stadt

wie von zauberhand

verschluckt

so laufe ich

und weiß

es ist dein geburtstag

in dieser stillen nacht

 

all die straßen

die wir früher

zusammen durchkreuzten

lachend und redend

so ahnungslos

nicht wissend

was noch kommen sollte

und was heute ist

 

ich laufe vorbei

an dieser bar

wo wir vor drei jahren

um genau diese zeit

auf dein wohl anstießen

dein gesicht

so freudig glühend

während draußen sanft

der schnee

vom himmel fiel

 

heute sind all diese orte

leer, dunkel und

verlassen

so wie mein herz

das ohne dich

sehr mühsam

weiterschlägt

 

es ist dein geburtstag

und ich denke an dich

denke an all das

was einmal war

an dich

an dein sein

der schnee

er fällt wieder

sanft vom himmel

 

nur diesmal

fällt er

ohne dich

2 Kommentare

Eingeordnet unter Freundschaft, Gedanken, Gedichte, Gefühle, Großstadt, Herz, Leben, Leid, Liebe, Lyrik, Schmerz, Seele, Sehnsucht, Straße

2 Antworten zu “ohne dich

  1. Rebell

    das ist verdammt schön

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