frühling

 

scharf gestochen

sind die schatten

werden nur

in starkem

licht

geboren

trübe farben

grau schleier

einfach

abgeworfen

 

es explodiert

des coleurs

wilder reigen

tanzt auf noch kahlen

parkanlagen

knallt auf kalte

häuserwände

fließt in sattem blau

über unsere köpfe

und zieht exakte

grenzen

zu roten

ziegeldächern

 

mit aller pracht

treibt er konturen

farben

licht und schatten

sturmesgleich

über das noch

fahle land

lockt fehlend grün

aus sich erwärmenden

boden

der noch etwas träge

zu atmen

beginnt

 

mir brennen

meine augen

und sie tränen

dennoch ist mir

als wär‘ ich

neu geboren

das gestern

mit all seinen

zähen geistern

diesen lästigen

begleitern

verliert sich

verliert all sein gewicht

ist zu staub

geworden

und weht

und weht

ganz einfach

so

davon

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Eingeordnet unter Auftrieb, Gedanken, Gedichte, Gefühle, Glück, Hoffnung, Kraft, Leben, Lyrik, Sehnsucht

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