schlaflos

 

ein gefühl

als würde ich mich

auflösen

so kraftlos

und erschöpft

zu hause

angekommen

vom tag

zermalmt

in der stille der nacht

aufgerüttelt

und hellwach

drehen sich

millionen von gedanken

in bruchteilen von sekunden

und ich kann nichts

dagegen tun

 

liege niedergestreckt

im bett

wie ein besiegter krieger

fahles laternenlicht

kriecht hämisch

ins zimmer

und zwängt sich

unaufhaltsam

zwischen meine

geschlossenen lider

hält mich

kichernd

wach

 

ich fühle mich

fremd in mir

fremd

in meinem leben

der mund

so ausgetrocknet

die träume

immer zu weit

entfernt

von mir

uhren

arbeiten stetig weiter

die zeiger drehen sich

ohne pause

und ohne

auf mich

zu warten

 

und ich frage mich

wohin soll mich

all das

noch führen

werde ich

irgendwann

ankommen

was ist mir

eigentlich

bestimmt

sind das alles

nur brücken

an immer neue ufer

warum ist

mein blick

denn immer so

getrübt

und

warum kann ich

jetzt nicht einfach

schlafen?

 

 

 

 

2 Kommentare

Eingeordnet unter über mich, Beobachtung, Gedanken, Gedichte, Gefühle, Hoffnung, kämpfen, Kraft, Leben, Leid, Lyrik, Seele, Sehnsucht

2 Antworten zu “schlaflos

  1. EIFREE

    So ausdrucksstarke Worte und.. ich kann es dir nachfühlen. Reiche dir eine Hand

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