schwer wiegt die luft…

klebrig
und süss
dieser sommer
schwer wiegt die luft
liegt wie nasser sand
auf der brust
nachts glüht die stadt
von der hitze des tages
kein wind, kein hauch
ein wenig regen
der zischend
auf heissen strassen
verdampft

keine sterne
kein mond
nur müde laternen
und gereizte schatten
schwer wiegt die luft

erdrückt mich
würgt mich
die gedanken wie blei
und sehnsucht
baut sich auf
wie gewitter
am horizont

sehnsucht
nach erlösung
nach einem ort
am meer

 

2 Kommentare

Eingeordnet unter Berlin, Gedanken, Gedichte, Gefühle, Großstadt, Leben, Lyrik, Meer, Sehnsucht, Sterne, Straße

2 Antworten zu “schwer wiegt die luft…

  1. Ganz ehrlich, großartig. Du schaffst es einfach in so wenigen Worten alles so kompakt und intensive auf den Punkt zu bringen! Großes Kompliment, wirklich! Bin durch Zufall auf deine Seite gestoßen, und ich habe beschlossen zu bleiben 🙂

    Lieben Gruß,
    Micha

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