fears and hope

stück für stück

krieche ich voran

durch dunkelheit

durch enge

das gefühl

das meine mitte

bricht

begleitet von geifernden

gestalten

mt krummen buckeln

die zähne gefletscht

sie beißen in meine waden

zerren an mir

ich kann mich nicht wehren

der tunnel ist zu

eng

wie kam ich nur hierher?

was ist passiert?

ich rutschte ab

stürzte hinunter

in dunkles niemandsland

der rückweg ausgeschlossen

also geht es nur voran

blind in vollkommener schwärze

mit diesen unheilvollen gesellen

im gepäck

das gefühl

zu ersticken

der wunsch

aufzugeben

hoffnung weicht

und so auch die kraft

und die fiesen buben

diese kindheitsgeister

schnappen wie tollwütige hunde

nach meiner kehle

sie werden immer mehr

und scheinbar immer stärker

dann plötzlich

sehe ich

ein schwaches licht

in weiter ferne

oder täusche ich mich?

doch

da ist ein licht

ein ausgang

weit entfernt

aber das macht nichts

ich krieche weiter

immer schneller

die kraft kommt zurück

und je näher ich zum licht komme

desto weniger

verfolgen sie mich

hoffnung erblüht

angst erstickt

und die biester

ziehen sich reudig winselnd

in die finsternis

zurück

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Auftrieb, Gedanken, Gedichte, Gefühle, Hoffnung, kämpfen, Kraft, Leben, Leid, Lyrik, Schmerz, Seele

Eine Antwort zu “fears and hope

  1. inderruheliegtdiekraft

    Ganz schön düster.

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