erwachen

die luft so leicht

weit oben

vögelschwärme

am klaren himmel

es duftet nach anfang

wir kriechen aus dem schutz

der muffigen häuser

nach draußen

und strecken uns

geblendet vom gleißenden licht

das ungehindert durch

die kahlen bäume

auf uns farblose

fällt

die mäntel verscharrt

die schritte so leicht

der tag so viel länger

als in den wochen davor

ein inneres hüpfen

in federnden lüften

wir sind befreit

lassen uns wärmen

und tauen auf

zu lange

viel zu lange

dauerte

die

dunkle

zeit

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Eingeordnet unter Alltag, Bäume, Beobachtung, Berlin, Gedanken, Gedichte, Glück, Großstadt, Hoffnung, Kraft, Leben, Lyrik, Sehnsucht

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