fallende sterne

 

 

 

es gibt so

nächte

da fallen sterne

da falle ich

da fällt alles

wie es nicht

fallen sollte

stürzen bollwerke

in mir zusammen

fallen mauern

die

ach so mühevoll

in all den jahren

um das vergessen

herum

errichtet wurden

in nur

wenigen sekunden

brechen dämme

bersten wälle

und kippem

stolze türme

einfach so

da fluten gedanken

die lange

verbannt

und dies

alles nur

wegen

eines bruchteils

einer erinnerung

plötzlich

eingeschlichen

ganz zart und

unscheinbar

aber mit verheerenden

folgen

und wie aus weiter ferne

ertönt ein klagen

ein fürchterlich heulen

es ist

meine geplagte

seele

einsame

verlorn’e

wanderin

gefangen im korsett

dieses lebens

…sehnsucht

war

die

hinterhältige

übeltäterin…

 

 

 

 

 

 

4 Kommentare

Eingeordnet unter Beobachtung, Freundschaft, Gedanken, Gedichte, Gefühle, Herz, Hoffnung, Leben, Leid, Liebe, Lyrik, Musik, Schmerz, Seele, Sehnsucht, Sterne

4 Antworten zu “fallende sterne

  1. Diese Zeilen berühren mich auf eine besondere Weise, lösen etwas in mir aus, das ich noch genauer entdecken muss. Aber auch ich kenne solche Gefühle und schutzlosen Momente. Und wieder spüre auch ich das Verlangen danach ebensolche Gedichte zu schreiben. Aber für meinen Blog warten noch eine ganze Reihe Rezensionen… aber inzwischen bin ich einen Schritt weiter und habe mir bereits einzelne Schnipsel inspiriert von und durch Songtexte aufgeschrieben, aus denen ich etwas machen möchte… 🙂 Liebe Grüße von nebenan aus dem Seelenhafen 🙂

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