sommer in der stadt

trocken und heiss

die sommertage

ein flirrend band

im warmen wind

der grillen gesang

in hohen gräsern

verdorrt und staubig

sind die wege

durch ausgebleichte

grünanlagen

ich flüchte mich

aufs tempelhofer feld

endlich weite

der blick darf wandern

ich lege mich

ins trockene gras

und lausche 

einer lauen brise

am horizont

da hätt ich 

doch so gern

ein glitzernd blaues

meer

oder wenigstens 

eine ahnung

davon

in mitten einer 

aufgeheizten 

endlos stadt

ist das hier

das beste

was es gibt

und bescheiden

träume ich 

von weite und natur

von einsam alten häusern

an seen

ach nein

an der küste

ich bau an

mein eigenes gemüse

koche marmelade 

sitze abends unterm sternenzelt

und ruhe in mir selbsr

bin glücklich und zufrieden

endlich gefunden

was so lange gesucht

plötzlich habe ich durst

schnell übers feld 

zum späti an der ecke

treffe freunde

wir gehen zurück

und geniessen die warme nacht

unter den sternen

inmitten dieser metropole

und ich weiss

man kann

nicht alles haben

das ist

der sommer

in der stadt

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Berlin, Gedanken, Gedichte, Gefühle, Glück, Großstadt, Hoffnung, Leben, Lyrik, Meer, Seele, Sehnsucht, Sterne

Eine Antwort zu “sommer in der stadt

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