zu spät

 

 

zusammen gesunken

auf einem stuhl

spät in der nacht

die schatten an den wänden

werden lang

und die kälte kriecht

schleichend in mich

ich blicke zurück

laufe mich taub

in erinnerungen

und dann

brechen plötzlich

staudämme

zerbersten mauern

alltagskonstrukte

stürzen ein

masken zerfallen

bröseln einfach so dahin

und ich liege nackt

in den gewaltigen fluten

der erkenntnis

dass das alles so gar

nichts nützt

das was war

werde ich nicht mehr

ändern können

sehnsucht

ist

eine

verdammt

einsame

reise

 

 

 

 

 

2 Kommentare

Eingeordnet unter über mich, Beobachtung, Freundschaft, Gedanken, Gedichte, Gefühle, Glück, Herz, Hoffnung, kämpfen, Kraft, Leben, Leid, Liebe, Lyrik, Musik, Schmerz, Seele, Sehnsucht

2 Antworten zu “zu spät

  1. Wow ist das intensiv! Schön!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s