Archiv der Kategorie: Freundschaft

miracle

 

aufeinmal

ist alles

möglich

der scheinbar

endlos tunnel

ist durchlaufen

und nun

freies

offenes gelände –

strahlender himmel

über uns

und visionen

und hoffnung

aufeinmal greifbar

und real

so viel freude

so viel kraft

freigesetzt

raketengleich

schiessen wir

durch dimensionen

sehen plötzlich

milliarden

von möglichkeiten

die vor uns

im aufgehenden licht

tanzen

und

am horizont

wartet

lächelnd

die

zukunft

also

los!

 

 

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wunder

 

für t.

der plötzlich

nach 5 jahren

wieder spricht

obwohl

kein neurologe

daran glauben wollte

für t.

der uns alle

immer wieder

überrascht

hey, babe,

spread your wings

zeig zähne

und mach weiter

und sei

dein eigenes

weltwunder!

denn du bist eines!

 

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das puzzelteil

unser leben

ein tropfen 

im weiten ozean

ein funke

im universum

ein kurzes zucken

ein hauch

eine winzige welle

in den weiten 

der unendlichkeit

was sind wir

und warum

und wohin

ist es schicksal

oder sind wir zufall

oder doch teil 

eines grossen plans

jeder schritt

den wir gehen

wohin führt er uns

oder werden wir gelenkt

wohin treiben wir

unsere gedanken

strömen und wir mit ihnen

und wenn unsere seele schreit

wenn diese sehnsucht 

uns innerlich zerreisst

was ist der sinn

unseres seins

gibt es jemanden

der da liebevoll

über uns wacht

oder sind wir nur

verdammte

die wie blind

durch dieses leben irren

vom anfang bis zum ende

ganz allein 

auf uns gestellt

oder gibt es doch vielleicht

ganz verborgen

einen höheren sinn

für all den schmerz

für das viele unglück

könnte es am ende

die kraft 

der liebe sein

das puzzelteil

des grossen ganzen

?

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irgendwann

nach einem langen jahr

habe ich dich wiedergesehen

und während sich mein leben

überschlagen hat

ist bei dir

noch alles

so wie vor 

einem jahr

ich hatte

so viel hoffnung

dass inzwischen ein wunder

geschehen sein könnte

dass du mittlerweile

wieder sprechen könntest

laufen..

aber als ich dich heute traf

war alles

was ich sah:

stillstand und

resignation

aber deine freude

mich wiederzusehen

war grenzenlos

dein lachender blick

die berührung deiner gesunden hand

auf meiner

aber dann deine trauer

als ich ging

brach

mein herz

in hunderttausend stücke

ich wollte dich nicht

zurücklassen..in diesem elend

du 

ein mann in der mitte

seines lebens

mit hirnschädeltrauma

abgestellt in einem pflegeheim

umgeben von alten demenzkranken

du

der du einst gemalt hast

wie kein anderer

der schlagzeug spielte

wie kein anderer

der auf der sprache tanzte

wie kein anderer

der lachen konnte

wie kein anderer

der mit mir bis spät in die nacht philosophierte

wie kein anderer

der wie ein feuerwerkskörper durch das leben schoss

wie kein anderer

und nun das

der mich heute 

so voller verzweiflung ansah

wie kein anderer

und als ich von mut und hoffnung sprach

mich so tieftraurig ansah

wie kein anderer

und als ich gehen wollte

an meiner armbanduhr drah

als könnte man damit die zeit

zurückdrehen…

da war mir klar

kein anderer

hat mich je so tief

berührt

alles wird gut

irgendwann

irgendwann

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hoffnung

die jahre vergehen

und alles

alles

kommt zuverlässig wieder

nur du

nur du

bist festgefroren

mein bester freund

und mein schmerz

der bleibt

mein schmerz

der bleibt

während alles

um mich herum

fröhlich weiter

zieht

 

entlang

alter wege

gehe ich

wo wir einst

zusammen liefen

ist so lange her

ich kann noch immer

dein lachen hören

die worte

die du zu mir sprachst

doch deine spuren

verblassen

mit jedem jahr

ich klammere mich

immer noch

an die eine kraft

die hoffnung heisst

und schaue ich

in den himmel

des nächtens

treffen mich der sterne

reflexionen

brennen sich tief in mich

schreiben deinen namen

und mit jedem atemzug

denke ich an dich

ach,

könnte ich dich

wieder zurückholen

aus dem ewigen eis

ich wollte nichts mehr

als dass du einfach

wieder lebst

vor mir stehst

und mir dein lachen

zeigst

das wäre wirklich

ein wunder

das wäre einfach

unbeschreiblich

unbeschreiblich

wunderwunderschön…

 

 

 

 

 

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ein atemzug

 

 

ein atemzug

ein wimpernschlag

und ein verwehter

klang

eine ahnung

ein glücklich

versehen

ein moment

der längst

vergangen

und der sterne

unglaublich leuchten

in einer warmen

weiten nacht

zitternde tiefe

eines versprechens

stumm

und bestimmt

für die ewigkeit

doch niemals

gehalten

was sind wir?

sind wir

doch nur

schnöder spielball

des lebens

unberechenbarkeit

trotzdem unvergessen

der funke

jener nacht

für eine

ewigkeit

 

 

2 Kommentare

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der schlüssel…

 

das glück

kommt nicht

wenn

man es

einfordert…

das glück

kommt

wenn man es

nicht erwartet…

solange

man immer nur

erwartet

wird man

enttäuscht…

das geheimnis

des glücks

ist

geben…

geben

ohne erwartung..!

dann kommt

alles

von

ganz

alleine…

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endlich

 

 

 

federleicht

und narrengleich

kindheit und jugend

das leben

so weit

wie flaches

fruchtbares land

der himmel –

flirrend

blendend

verlockend

was scheinbar möglich

und wir fühlen uns

so stark

so unbesiegbar

trotzen allem

was sich uns da

finster in den weg

stellen mag

frei und

federleicht

trotzdem tausend fragen

vorallen

wer wir eigentlich sind

um dies

kreisen wir

endlos

satelitengleich

doch dann

plötzlich

am seidenen faden

zappelnd

ganz unverhofft

kippt unser himmel

fletscht das leben

seine hässlichen zähne

und die zeit

würgt uns

in ein ängstlich bewusstsein

dass wir eigentlich

endlich sind

der horizont

aufeinmal so grau

und verhangen

und tonnenschwer

das gewicht

all unserer ängste

reisst uns hinab

und dann erkennen wir

in einer pfütze

unser alterndes gesicht

und all das

was einmal war

wir erkennen

wer wir wirklich sind

leider viel zu spät

denn

etwas bricht

in uns

wir sind so

verdammt

verletzlich…

wir werden

aufeinmal

erwachsen

und somit

endlich…

 

 

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fallende sterne

 

 

 

es gibt so

nächte

da fallen sterne

da falle ich

da fällt alles

wie es nicht

fallen sollte

stürzen bollwerke

in mir zusammen

fallen mauern

die

ach so mühevoll

in all den jahren

um das vergessen

herum

errichtet wurden

in nur

wenigen sekunden

brechen dämme

bersten wälle

und kippem

stolze türme

einfach so

da fluten gedanken

die lange

verbannt

und dies

alles nur

wegen

eines bruchteils

einer erinnerung

plötzlich

eingeschlichen

ganz zart und

unscheinbar

aber mit verheerenden

folgen

und wie aus weiter ferne

ertönt ein klagen

ein fürchterlich heulen

es ist

meine geplagte

seele

einsame

verlorn’e

wanderin

gefangen im korsett

dieses lebens

…sehnsucht

war

die

hinterhältige

übeltäterin…

 

 

 

 

 

 

4 Kommentare

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time and ink

 

 

jeder tag

wie das unbeabsichtige

verschütten

königsblauer tinte

auf jungfräulich

weißem papier

um am abend

darauf

zu schauen

und zu staunen

über die

in vergangenen stunden

enstandenen

figuren

formen

bilder

durch zufall

oder auch nicht

hinterlassenen

vielen

vielen

spuren…

 

 

 

 

 

 

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