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ich laufe

ich laufe

die füsse

so wund

ich laufe

schritt für schritt

staub

hitze

steine

gestrüpp

endlose weiten

ich laufe

der himmel

so weit

das ziel

nicht greifbar

ich laufe

durst

hunger

ich laufe

dem inneren

wundsein

davon

ich

laufe

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distanz und nähe

nebel

über meinen erinnerungen

als wollte ich

vergessen

ich weiß

du fühlst es

und ich fühle mich

schuldig

irgendwie

weil ich

dem nebel

die tore geöffnet habe

aber ich

kann nicht vergessen

egal

wieviel nebel

sich auf die landschaft

der vergangenheit legt

egal

wie sich

mein blick zurück

vermeintlich trüben mag

ich werde dich

niemals

vergessen

es ist nur

an der zeit

dass ich

ein wenig

heile

und wachse

weil es im hier

und jetzt

gerade nicht

klarsicht gibt

wir werden

dennoch immer

miteinander verbunden sein

ich muss gerade

ein wenig entfliehen

und über nebelbänke

ziehen

um neue horizonte

für mich

zu finden

und dann

dann finde ich

auch wieder

zurück

zu

dir

Ein Kommentar

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echo

kostbar

dein inneres leuchten

das sich

in den augen

der anderen

wiederspiegelt

kostbar

das innere leuchten

der anderen

das dich

ganz unerwartet

von innen

umarmt

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erschöpft…

der puls

viel zu schnell

der atem zu flach

das herz

zwischen metallplatten

eingepresst

es soll immer

noch mehr

immer mehr

und immer schneller

aber ich kann nicht

mehr

ich renne

atemlos

jeden tag

nachts renne ich

weiter

in meinen träumen

es sollte

mich jemand

festhalten

und mir sagen

wer ich eigentlich

wirklich sein sollte

denn

was ich jetzt bin

bin ich

schon lange

nicht

mehr

ich bin

erschöpft

keine verbindung mehr

zu mir selbst

ich fühle mich

total verloren

es ist ein rennen

in einem endlos kreis

weil kreise

eben endlos sind

und ich bin mitten drin

im teilchenbeschleuniger

wo ich nicht

hingehöre

weil ich

doch eigentlich

jemand ganz anderes

bin

alles viel

zu schnell

das ist nicht mehr

mein leben

ich sehe mich selber

aus weiter ferne

ins nirgendwo

schießen

das bin nicht ich

ich kann

nicht

mehr

ich bin

erschöpft

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wiederholungstäter

 

ich sehe

mir

und auch den anderen

beim leben

zu

sehe manchmal

wie von oben

unser täglich bemühen

durch das chaos

unsers kleinen lebens

zu balancieren

jeder tag

ein kleiner

hochseilakt

wie banal

wir uns bemühen

um sicherheit

wir räumen hin

und räumen her

die dinge

die wir uns erträumen

wie geschirr

das man auf einem tisch

plaziert

 

wir sehnen uns nach

vorhersehbarkeit

nach ordnung

und schmieden

untentwegt die masterpläne

all das

ist uns

furchtbar wichtig

und so

machen wir

stets und

immer wieder

denselben fehler

verschließen unsere augen

vor einer simplen

wahrheit –

denn das leben

ist nicht zähmbar

es passiert

ganz ohne

unser strategisch

planen

es passiert

ganz einfach so

der beginn war

ohne unser wollen

und ganz genauso

endet es

auch so

 

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