Schlagwort-Archive: Hoffnung

ich laufe

ich laufe

die füsse

so wund

ich laufe

schritt für schritt

staub

hitze

steine

gestrüpp

endlose weiten

ich laufe

der himmel

so weit

das ziel

nicht greifbar

ich laufe

durst

hunger

ich laufe

dem inneren

wundsein

davon

ich

laufe

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distanz und nähe

nebel

über meinen erinnerungen

als wollte ich

vergessen

ich weiß

du fühlst es

und ich fühle mich

schuldig

irgendwie

weil ich

dem nebel

die tore geöffnet habe

aber ich

kann nicht vergessen

egal

wieviel nebel

sich auf die landschaft

der vergangenheit legt

egal

wie sich

mein blick zurück

vermeintlich trüben mag

ich werde dich

niemals

vergessen

es ist nur

an der zeit

dass ich

ein wenig

heile

und wachse

weil es im hier

und jetzt

gerade nicht

klarsicht gibt

wir werden

dennoch immer

miteinander verbunden sein

ich muss gerade

ein wenig entfliehen

und über nebelbänke

ziehen

um neue horizonte

für mich

zu finden

und dann

dann finde ich

auch wieder

zurück

zu

dir

Ein Kommentar

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the magic of a moment

schneidend kalter wind

der die ohren abfräßt

überall weihnachtslichter

funkelnd in der stadt

ich laufe neben meinen eltern

an der hand mein sohn

eng an mich geschmiegt

vor mir

mit lässig-eleganten schritten

die große

tochter

bald fort

weil halb erwachsen

und von hinten

umarmt mich

das warme lachen meines mannes

zusammen laufen wir

durch vereiste straßen

noch sehr erhitzt

vom letzten grappa

und dem breiten lächeln

des italienischen kellners

verabschiedung am taxistand

umarmung und liebevolle worte

für den weg nach hause

mein vater und meine mutter

winken lächelnd

ich blicke zurück

durch die beschlagene heckscheibe

sehe sie

im schein der gaslaternen

kleiner werdend

es ist ein moment

wie einer

der sich noch so oft

wiederholen könnte

aber ich bin mir auch

plötzlich schmerzlichst bewusst

es könnte

der letzte sein

wir

alle

so fröhlich

und unbeschwert

zusammen

und deshalb

bin ich unglaublich dankbar

für das jetzt

wie es gerade ist

denn da stehen sie

sind immer noch da

und winken…

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die tage werden kürzer…

die tage werden kürzer

in diesem gelebten jahr

die nächte kalt

der wind so rauh

ich stehe am fenster

und ich warte

warte auf veränderung

hoffnung

ist wie eine flamme

sie ist die fackel

in gedanken

die in trübheit enden

so trag‘ ich sie vor mir her

und steige vorsichtig

durch das dunkle labyrinth

deiner widersprüchlichen welt

bin ein leuchtturm

hoch oben auf dem felsenriff

und sende schweigend

und beständig

warmes licht –

weit über wogende schwärze

bis an den erahnten horizont

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